Badeverbot im Entenfang

Nachdem das Gesundheitsamt bei Untersuchungen der Wasserproben eine gefährlich hohe Blaualgen-Konzentration festgestellt hat, herrscht bis auf weiteres absolutes Beadeverbot im Entenfang. Dieses Badeverbot betrifft auch Hunde, die für gewöhnlich gerne mal im Entenfang schwimmen. Hunde sollten das Teichwasser auch nicht trinken.

Kontakt oder Verschlucken des Wassers kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen sowie zu Reizungen von Haut, Schleimhaut und Augen führen und auch Entzündungen und allergische Reaktionen verursachen. Bleibende Organschäden sind ebenfalls nicht auszuschließen.

Der Name Blaualge ist etwas irreführend, da es sich hierbei nicht um Algen sondern um Bakterien handelt. Bei einer stark ansteigenden Konzentration dieser Bakterien bilden sich Schlieren und Teppiche an der Wasseroberfläche, das Wasser sieht grünlich-blau aus. Für das Gewässer können die Folgen fatal sein, da nur noch wenig Sauerstoff ins Wasser gelangt, Wasserpflanzen sterben ab, es kann zu Fischsterben kommen. Die Ursachen für verstärktes Blaualgenauftreten sind vielfältig. Begünstigt wird das massenhafte Vermehren durch hohe Temperaturen, wie sie zur Zeit herrschen, aber auch durch einen hohen Phosphat- und Nährstoffgehalt im Wasser (z.B. durch ungeklärte Abwässer mit Waschmittelrückständen).